Star Trek 8 - Der Aufstand

Star Trek-Insurrection ("Der Aufstand").Captain Picard kommt natürlich wieder einmal in brenzlige Situationen, wie immer. Diesmal muß er "nur" einen Planeten retten, den etwas außer Kontrolle geratenen Data reparieren, sich verlieben, die Föderation an ihre Pflichten erinnern und schließlich gegen sie Kämpfen ....

Ein Föderationsteam ist wieder einmal dabei ein technisch unterentwickeltes Volk auf dem Planeten Bak'u durch eine holographische Vorrichtung zu beobachten, natürlich ohne in deren Entwicklung einzugreifen, denn das würde ja gegen die Hauptdirektive verstoßen (siehe "Direktiven der UFP"). Aus diesem Grund sollte der Film auch zuerst "Star Trek- Die erste Direktive" heißen. Doch schon bald gibt es einige Probleme mit einem Verbündeten der Föderation, den Son'a. Die Enterprise E wird mit seiner Crew losgeschickt, um die Son'a in ihre Schranken zu weisen. Dabei kommt Cap. Picard jedoch auf eine Verschwörung die bis in die oberste Etage der Sternenflotte zurückzuführen ist. Diese Verschwörung verrät die Werte der Föderation, denn auf Bak'u fließt die Quelle des ewigen Lebens, um die sich schon bald heftig gestritten wird....und zwar mit Waffengewalt. Um die wehrlosen Bewohner des Planeten Bak'u zu schützen, verletzt er die 1. Direktive, wendet sich gegen die Föderation und ihre tiefgreifende Verschwörung und zettelt einen Aufstand an...

In diesem Film haben sich die Autoren übrigens dazu entschlossen die Personen die beim letzten Film etwas zu wenig zur Geltung kamen, viel mehr zu fordern (man denke da an Dr. Crusher und Diana Troi). In dem teuersten aller Star Trek Filme ( 80 Millionen US$, von denen Patrick Stewart alleine 11 Millionen bekommt) hat man sich auch endlich dazu durchgerungen, die Spezialeffekte digital zu erstellen, da, nach Meinung der Produzenten, kein sichtbarer Unterschied zwischen Modellaufnahmen und digitalen Effekten besteht. Für diese Aufgabe wurde allerdings nicht die bekannte George Lucas' Effektschmiede ILM betraut, (dort hatte man nämlich alle Hände voll mit dem neuen Star Wars Film zu tun), da sie die rechtzeitige Fertigstellung nicht garantiert konnte. Nein...es wurde die Trickfirma VIFX auserkoren, da sie Jonathan Frakes, mit den Filmen Titanic und Akte-X, überzeugt hatten. Das Drehbuch stammt diesmal von Michael Piller, der dafür bekannt ist, den Figuren etwas mehr Charaktertiefe zu verleihen, was manchen nach Star Trek VIII, der eher aktionreich verlief, sicher eine willkommene Abwechslung sein wird. Und noch etwas wird phänomenal...es wird nämlich endlich einmal die schon in vielen Büchern erwähnte und von vielen schon längst erwartete Captains-Yacht gezeigt werden. Also kann man sich ja schon einmal auf ein großes Filmereignis in der Star Trek Welt freuen, auch wenn ein erstes Testpublikum den Film an allen Ecken kritisierte, worauf sofort ein Nachdrehen angeordnet wurde, wobei vor allem auf die Spezialeffekte geachtet wurde.